Der „Hai“ wird schärfer: Weltpremiere des neuen Cupra Born 2026

Cupra hat das Tuch gelüftet: Am 5. März 2026 wurde das lang erwartete Facelift des Cupra Born offiziell vorgestellt. Der spanische Stromer bekommt nicht nur ein markantes Design-Update im Stil des neuen Cupra Raval, sondern räumt auch mit den größten Kritikpunkten der Vergangenheit auf. Wir haben alle Fakten zu Technik, Preisen und dem neuen Topmodell VZ.

Seit seinem Marktstart 2021 galt der Cupra Born als der „schönere Bruder“ des VW ID.3. Mit dem nun präsentierten Update für das Jahr 2026 emanzipiert sich der Spanier endgültig. Cupra-Chef Wayne Griffiths betonte bei der Vorstellung: „Wir haben den Born nicht nur schöner, sondern vor allem smarter und fahrerorientierter gemacht.“

Design: Die „Sharknose“ übernimmt

Das auffälligste Merkmal des 2026er-Modells ist die komplett neu gestaltete Frontpartie. Die neue „Sharknose“ sorgt für einen deutlich aggressiveren Auftritt.

  • Lichtsignatur: Die neuen dreieckigen Matrix-LED-Scheinwerfer verleihen dem Born einen stechenden Blick.
  • Heck-Update: Am Heck findet man nun ein durchgehendes Leuchtenband mit einem illuminierten Cupra-Logo – ein Feature, das wir bereits vom Tavascan kennen.
  • Abmessungen: Mit einer Länge von 4,34 Metern ist er durch die neuen Stoßfänger minimal gewachsen (ca. 12 mm), während die Höhe und Breite nahezu identisch bleiben.

Interieur: Das Ende der Touch-Qualen

Cupra hat auf die Kunden gehört. Der Innenraum des Modelljahres 2026 erfährt eine massive Aufwertung in Sachen Ergonomie:

  1. Physische Tasten: Die umstrittenen kapazitiven Touch-Flächen am Lenkrad verschwinden. Stattdessen gibt es wieder echte, haptische Tasten.
  2. Fensterheber: Die „Umschalt-Lösung“ für die hinteren Fenster ist Geschichte. Es gibt nun vier separate Schalter in der Fahrertür.
  3. Infotainment: Ein neues 12,9-Zoll-Display mit Android-basiertem Betriebssystem sorgt für eine flüssige Bedienung. Die Slider für Temperatur und Lautstärke sind nun endlich beleuchtet.
  4. Komfort im Fond: Erstmals gibt es eigene Lüftungsdüsen für die Passagiere auf der Rückbank.

Technik & Performance: Power-Upgrade und One-Pedal-Drive

Unter dem Blech hat sich ebenfalls viel getan. Das Highlight ist der Cupra Born VZ, der die Messlatte für elektrische Kompaktsportler höher legt.

  • Der neue VZ: Mit 240 kW (326 PS) und gewaltigen 545 Nm Drehmoment sprintet er in nur 5,4 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 200 km/h angehoben.
  • One-Pedal-Driving: Der Born beherrscht nun echtes One-Pedal-Drive, bei dem das Fahrzeug bis zum Stillstand verzögert, wenn man vom Gas geht.
  • Ladeleistung: Dank optimiertem Batteriemanagement lädt der große 79-kWh-Akku nun mit bis zu 240 kW (DC). Das bedeutet: In ca. 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Die wichtigsten Daten im Überblick

FeatureBasis (NEU)PerformanceBorn VZ
Leistung125 kW (170 PS)170 kW (231 PS)240 kW (326 PS)
Batterie (Netto)50 kWh60 kWh / 79 kWh79 kWh
Reichweite (WLTP)ca. 380 kmbis zu 550 kmca. 600 km
0-100 km/hca. 8,5 s6,6 s5,4 s
Vmax160 km/h160 km/h200 km/h
Ladeleistung DC120 kW175 kW240 kW

Marktstart und Preise

Bestellbar ist das neue Facelift bereits ab Mitte März 2026. Die ersten Auslieferungen sind für den Sommer 2026 geplant.

Preislich startet der neue Cupra Born (dank der neuen 170-PS-Einstiegsversion) voraussichtlich bei attraktiven 34.500 Euro. Das Topmodell VZ wird hingegen die Marke von 50.000 Euro knacken (Listenpreis ca. 52.800 Euro), bietet dafür aber eine nahezu vollausgestattete Sport-Ausstattung inklusive Sennheiser-Soundsystem und DCC-Fahrwerk.

Fazit: Mit dem 2026er Update macht Cupra alles richtig. Die Optik ist eigenständiger, die Bedienung endlich wieder intuitiv und die Reichweite knackt erstmals die magische 600-km-Grenze. Der Born bleibt damit einer der spannendsten Akteure in der elektrischen Kompaktklasse.

© Text e-news.ch 2026 / © Bilder Cupra 2026

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